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Französische Bulldoggen Atemprobleme: Leben mit BOAS

By Sarah Bennett2. Juli 20265 min read
Evidence-based · Sources checked
A fawn French Bulldog breathing heavily during a veterinary examination, with vet listening via stethoscope

Französische Bulldoggen Atemprobleme: Leben mit BOAS

Warnung: Brachycephales Obstruktives Atemwegssyndrom (BOAS) ist eine ernsthafte, progressive Erkrankung. Eine Französische Bulldogge mit blaulich gefärbten Zahnfleisch, extremer Atemnot oder Kollaps benötigt sofort tierärztliche Notfallbehandlung. Warten Sie nicht.

Die Französische Bulldogge ist zu einer der beliebtesten Hundeassen der Welt geworden, und es ist leicht zu verstehen, warum. Sie sind kompakt, liebevoll, wenig haarend und passen sich gut an das Wohnen in Apartments an. Aber unter diesem ausdrucksstarken, flachen Gesicht verbergen sich anatomische Herausforderungen, die jeder Französische-Bulldogge-Besitzer verstehen muss. Brachycephales Obstruktives Atemwegssyndrom — BOAS — ist nicht einfach „schweres Atmen". Es ist eine strukturelle Erkrankung, die schätzungsweise 60-70% der Französischen Bulldoggen in gewissem Maße betrifft, und bei vielen Hunden verschlimmert sich der Zustand progressiv mit dem Alter, wenn nicht behandelt.

Was ist BOAS?

BOAS ist ein Sammelbegriff für mehrere anatomische Anomalien, die zusammen den Luftfluss in flachgesichtigen (brachycephalen) Rassen obstruieren. Das Wort „brachycephal" stammt aus griechischen Wurzeln und bedeutet „kurzer Kopf", und es beschreibt Rassen, die selektiv auf komprimierte Gesichtszüge gezüchtet wurden. Bei Französischen Bulldoggen sind vier Schlüsselstrukturabnormitäten am häufigsten beteiligt.

Stenose der Nasenlöcher sind Nasenlöcher, die zu eng sind und die Luftmenge einschränken, die mit jedem Atemzug eindringen kann. Sie können dies oft einfach durch das Betrachten einer Französischen Bulldogge sehen: Die Nasenlöcher erscheinen als winzige Schlitze statt als offene Kreise. Verlängertes weiches GaumensegelHypoplastische Luftröhreumgestülpte Kehlkopfsäckchen im Laufe der Zeit als Folgeerscheinung: Kleine Taschen im Kehlkopf werden durch den chronischen negativen Druck, der durch angestrengtes Atmen entsteht, nach außen gezogen und verengen die Atemwege weiter. Diese letzte Erkrankung neigt dazu, mit dem Alter zu verschlimmern, weshalb eine frühzeitige Intervention entscheidend ist.

Erkennung der Anzeichen

BOAS existiert auf einem Spektrum. Mildly betroffene Hunde können in Ruhe schnarchen und während Bewegung laut atmen, aber ziemlich gut zurechtkommen. Mäßig betroffene Hunde ermüden schnell bei Spaziergängen, atmen mit offener Schnauze bei kühler Temperatur und können Futter auswürgen, da die erhöhte Atemanstrengung die Speiseröhre beeinträchtigt. Schwer betroffene Hunde haben Schwierigkeiten, selbst in Ruhe zu atmen, würgen häufig, schlafen schlecht und sind in warmer Witterung oder bei körperlicher Anstrengung ernsthaft gefährdet.

Wichtige Zeichen zum Überwachen sind: lautes Atmen (Stertor oder Stridor) in Ruhe oder während leichter Aktivität; offene Schnauze auch in kühlen, ruhigen Bedingungen; verlängerte Schlafzeit und Unwilligkeit zu trainieren; würgen und Erbrechen; blaulich oder purpurrot gefärbtes Zahnfleisch (Cyanose — ein medizinischer Notfall); und Episoden von Ohnmacht oder plötzlichem Kollaps.

Die Gefahr von Hitze

Hunde regulieren die Körpertemperatur fast ausschließlich durch Hecheln. Wenn die Atemwege beeinträchtigt sind, wird Hecheln ineffizient. Eine Französische Bulldogge mit BOAS kann sich überhitzen und in Minuten während warmen Wetters, nach Bewegung oder sogar wenn gestresst oder aufgeregt zu möglicherweise tödlichem Hitzeschlag entwickeln. Temperaturen über 22°C (72°F) sollten mit Vorsicht behandelt werden. Spaziergänge sollten in den frühen Morgenstunden oder späten Abendstunden geplant, kurz gehalten und in langsamem Tempo durchgeführt werden. Jedes Zeichen von starkem Hecheln, Speichelfluss oder Bedrängnis bedeutet, dass es Zeit ist, sich sofort in eine kühle, klimatisierte Umgebung zu begeben und kühles (nicht eiskalt) Wasser anzubieten.

Trainsgrenzen

Französische Bulldoggen benötigen sanfte, konsistente Aktivität, können aber nicht die Trainingsintensität tolerieren, die für andere Rassen ihrer Größe geeignet ist. Ein 20-30 minütiger Spaziergang in kühlen Bedingungen, zweimal täglich, ist typischerweise angemessen und sicher für einen mildly betroffenen Frenchie. Apportieren, intensive Ringkampfspiele und Laufen sollten vermieden werden. Beobachten Sie Ihren Hund ständig während jeglicher Aktivität und lassen Sie ihn das Tempo bestimmen. Wenn er stehen bleibt, sich hinsetzt oder mit offener Schnauze zu atmen beginnt, ist der Spaziergang vorbei. Schwimmen ist für Französische Bulldoggen im Allgemeinen nicht geeignet, da sie schwere Vorderläufe haben und das Atmen beeinträchtigt ist — sie können leicht ertrinken.

BOAS-Operation: Wann und Was

Für Hunde mit mäßigem bis schwerem BOAS verbessert chirurgische Korrektur die Lebensqualität und Lebenserwartung erheblich. Die häufigsten Verfahren umfassen die Verbreiterung der Nasenlöcher (Rhinoplastie), bei der ein kleiles Gewebestück entfernt wird, um die Nasenlöcher zu öffnen; Gaumensegel-Resektion (Staphylektomie), die das verlängerte Gaumensegel verkürzt; und Entfernung von umgestülpten Säckchen, falls erforderlich. Diese Verfahren werden idealerweise vor dem Alter von zwei Jahren durchgeführt, bevor sich sekundäre Veränderungen wie umgestülpte Säckchen und Kehlkopfkollaps entwickeln können

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Disclaimer:This article is for informational purposes only and does not constitute veterinary advice. Always consult a qualified veterinarian for your pet's health concerns.

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