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Hundekrankheit Augen: Kirschauge, Katarakt & Tierarzt Kosten

By Julia Wrenfield2. Juli 20264 min read
Evidence-based · Sources checked
Veterinary ophthalmologist examining a Golden Retriever's eye with a slit lamp during a comprehensive eye exam

Hundekrankheiten der Augen: Nickhauttörchen, Grauer Star & Wann Sie zum Tierarzt gehen sollten

Augenennotsituationen — Handeln Sie sofort: Plötzlicher Sehverlust, ein schmerzhaftes Auge mit Lichtscheu, ein hervortretendes oder eingefallenes Auge oder sichtbare Verletzungen am Auge sind Notfälle. Warten Sie nicht auf einen regulären Termin – kontaktieren Sie noch am selben Tag einen Tieraugenfacharzt oder eine Notfallklinik. Augenkrankheiten können sich innerhalb von Stunden zu dauerhafter Blindheit verschlimmern.

Die Augen eines Hundes sind bemerkenswert ausdrucksstark – und bemerkenswert empfindlich. Vom rosafarbenen Gewebeklumpen, der plötzlich in der Ecke des Auges eines Welpen erscheint, bis zur trüben Linse eines älteren Hundes reichen die Augenkrankheiten von kosmetisch störend bis zu bestandsgefährdend. Zu wissen, welche Zustände sofortiger Notfallbehandlung bedürfen und welche einen geplanten Termin abwarten können, könnte Ihrem Hund das Augenlicht bewahren.

Dieser Leitfaden behandelt die häufigsten Augenkrankheiten in der Tierarztpraxis: Nickhauttörchen, Grauer Star, Bindehautentzündung, Augenlidentropion und -ektropion, Trockenes Auge (KCS) und Hornhautgeschwüre – mit klaren Angaben zum Dringlichkeitsgrad für jeden Zustand.

Nickhauttörchen (Prolaps der Tränendrüse der dritten Augenlider)

Nahaufnahme des Auges einer Bulldogge, die die rosafarbene prolabierte Tränendrüse der dritten Augenlider, die für das Nickhauttörchen charakteristisch ist, zeigt

Dieser alarmierende rosafarbene oder rote Klumpen in der inneren Ecke des Auges Ihres Hundes ist kein Tumor – es ist eine Tränendrüse (Nictitans-Drüse) der dritten Augenlider, die aus ihrer Position gerutscht ist. Hunde haben, anders als Menschen, eine dritte Augenlider, die eine Tränendrüse enthält, die durch Bindegewebe verankert ist. Wenn diese Verankerung schwächer wird, tritt die Drüse aus ihrer Position aus und wird sichtbar.

Das Nickhauttörchen ist bei jungen Hunden häufig und besonders verbreitet bei Bulldoggen, Französischen Bulldoggen, Beagles, Cocker Spaniels und Shih Tzus. Es ist normalerweise nicht schmerzhaft, aber die exponierte Drüse trocknet aus und wird gereizt, und sie produziert einen großen Teil des Tränenfilms des Auges – bis zu 30–40%.

Behandlung: Chirurgisches Repositionieren (die Drüse an ihren Platz zurück fixieren) ist die bevorzugte Behandlung. Die veraltete Praxis, die Drüse einfach zu entfernen, wird heute nicht mehr empfohlen, da sie das Risiko für trockene Augen (Keratokonjunktivitis sicca, KCS) später im Leben erheblich erhöht. Die Erfolgsquoten bei Repositionierungsoperationen sind hoch – etwa 90% – obwohl einige Hunde ein wiederholtes Verfahren benötigen. Die meisten Tierärzte empfehlen, das Nickhauttörchen zeitnah zu behandeln, anstatt zu warten, um chronische Reizungen und Drüsenschäden zu minimieren.

Dringlichkeitsgrad: Vereinbaren Sie einen Termin innerhalb von ein bis zwei Wochen – keine Notfallsituation, aber verschieben Sie es nicht auf unbestimmte Zeit.

Grauer Star (Katarakt)

Nahaufnahme des Gesichts eines älteren Labrador Retrievers, der trüben Grauen Star in beiden Augen zeigt

Ein Grauer Star ist eine Trübung der Linse – der normalerweise klaren Struktur hinter der Iris, die Licht auf die Netzhaut fokussiert. Graue Sterne reichen von kleinen zufälligen Trübungen, die die Sicht nicht beeinträchtigen, bis zur vollständigen Linsentriübung, die Blindheit verursacht.

Ursachen sind:

  • Hereditäre Katarakte: Die häufigste Ursache bei Hunden. Viele Rassen tragen Gene für frühzeitig auftretende Katarakte, darunter Pudel, Cocker Spaniels, Golden Retriever, Labrador Retriever, Boston Terrier und Sibirische Huskys.
  • Diabetischer Grauer Star: Hunde mit Diabetes mellitus entwickeln sehr schnell Katarakte – oft innerhalb von Monaten nach Diabetes-Diagnose – aufgrund des veränderten Glukosestoffwechsels in der Linse. Dies ist die zweithäufigste Ursache.
  • Altersbedingte (senile) Katarakte: Häufig bei Hunden über 9–10 Jahren; kann die Sicht möglicherweise nicht wesentlich beeinträchtigen.
  • Sekundäre Katarakte: Nach Uveitis (Entzündung im Auge), Netzhautdegeneration oder Trauma.

Verwechseln Sie Grauen Star nicht mit nukleärer Sklerose – eine normale Altersveränderung, die die Linse leicht trüb oder blaugrau erscheinen lässt, aber die Sicht nicht wesentlich beeinträchtigt. Eine tierärztliche Augenuntersuchung kann die beiden zuverlässig unterscheiden.

Behandlung: Die einzige wirksame Behandlung für sehbeeinträchtigten Grauen Star ist eine chirurgische Phakoemulsifikation (Kataraktoperation), durchgeführt von einem vom Board zertifizierten Tieraugenfacharzt. Die Erfolgsquoten sind ausgezeichnet (über 90%), wenn die Operation durchgeführt wird, bevor sich Sekundärkomplikationen entwickeln. Die AVMA empfiehlt eine frühzeitige Überweisung an einen Augenfacharzt, wenn Katarakte identifiziert werden.

Dringlichkeitsgrad: Vereinbaren Sie eine Augenfacharzt-Konsultation innerhalb weniger Wochen. Unbehandelter Grauer Star kann sekundäres Glaukom oder linseninduzierte Uveitis verursachen, was die Operation möglicherweise unmöglich macht.

Bindehautentzündung (Konjunktivitis)

Bindehautentzündung – Entzündung der rosa Schleimhaut, die die Augenlider auskleidet und das Weiße des Auges bedeckt – ist die häufigste Augenkrankheit bei Hunden. Sie äußert sich durch Rötung

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Disclaimer:This article is for informational purposes only and does not constitute veterinary advice. Always consult a qualified veterinarian for your pet's health concerns.

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