ForPetsHealthcare
Hunde

Hundewinterpflege: Pfotenschutz, Unterkühlungsprävention & Indoor-Bewegung

By Sarah Bennett2. Juli 20264 min read
Reviewed by Dr. Sarah Bennett, DVM
Small Chihuahua in snow wearing one protective boot, shivering with ice on paws, demonstrating need for winter paw protection
```html

Hundewinterpflege: Pfotenschutz, Unterkühlung & Bewegung in der Wohnung

ℹ️ Wussten Sie schon? Kleine, kurzhaarige, ältere und sehr junge Hunde können bereits bei milden Temperaturen von 7°C (45°F) eine Unterkühlung entwickeln, besonders wenn sie nass sind oder Wind ausgesetzt. Kaltes Wetter verdient die gleiche sorgfältige Behandlung wie sommerliche Hitze.

Der Winter birgt seine eigenen Gefahren für Hunde: Frost, mit chemischen Enteisern beschichtete vereiste Gehwegen und das andauernde Risiko der Frostschutzmittelvergiftung (Ethylenglykol). Wenn Sie wissen, wie Sie die Pfoten Ihres Hundes schützen, eine Unterkühlung erkennen und ihn in der Wohnung aktiv halten, können Sie und Ihr Hund die kälteren Monate sicher genießen.

Unterkühlung erkennen und behandeln

Älterer Boxer, der in warme Decken gehüllt ist und in der Wohnung Symptome einer leichten Unterkühlung nach Kälteexposition zeigt

Eine Unterkühlung tritt auf, wenn die Körperkerntemperatur eines Hundes unter 37°C (99°F) fällt. Sie entwickelt sich schneller als viele Hundebesitzer erwarten, besonders unter nassen Bedingungen, nach dem Schwimmen oder bei längerer Exposition gegenüber Wind und Kälte.

Anzeichen leichter Unterkühlung: Zittern, Wimmern, Bewegungsunwilligkeit, kalte Ohren und Pfoten, gekrümmte Körperhaltung.

Anzeichen mittelschwerer bis schwerer Unterkühlung: Muskelsteifheit, langsame oder flache Atmung, blasse oder blaulich gefärbte Zahnfleischränder, erweiterte Pupillen, extreme Lethargie und schließlich Bewusstlosigkeit.

Erste Hilfe bei Unterkühlung

  1. Bringen Sie Ihren Hund sofort in eine warme, trockene Umgebung.
  2. Wickeln Sie ihn in warme (nicht heiße) Decken oder Handtücher. Eine warme Wasserflasche, die in ein Handtuch gewickelt ist, kann in der Nähe – nicht direkt am Körper – platziert werden.
  3. Bieten Sie warmes (nicht heißes) Wasser oder verdünnte Brühe an, wenn der Hund bei Bewusstsein ist.
  4. Rufen Sie Ihren Tierarzt an – selbst leichte Fälle sollten untersucht werden, da eine Unterkühlung andere Verletzungen oder zugrunde liegende Erkrankungen verdecken kann.

Verwenden Sie niemals einen Haartrockner oder Wärmekissen direkt auf einem unterkühlten Hund, da schnelles Aufwärmen einen Schock verursachen kann. Das Aufwärmen sollte allmählich erfolgen.

Pfotenpflege im Winter

Besitzer untersucht gereizte Pfote eines Greyhounds nach Winterspaziergang mit sichtbarer Rötung und Rissen durch Straßensalz

Die Pfoten eines Hundes sind der anfälligste Körperteil im Winter. Straßensalz, chemische Enteisungsmittel (einschließlich möglicherweise giftiger Chloridsalze) und Gefriertemperaturen können zu Rissen, Blutungen, chemischen Verbrennungen und der Aufnahme von giftigen Stoffen durch Lecken führen.

Straßensalz und Enteisungschemikalien

Viele kommerzielle Enteisungsmittel enthalten Natriumchlorid, Calciumchlorid oder Magnesiumchlorid. Diese können Pfotenballen reizen und chemisch verbrennen und sind bei Aufnahme in größeren Mengen giftig. Wischen Sie die Pfoten Ihres Hundes nach Winterspaziergängen immer mit einem feuchten Tuch ab – achten Sie besonders auf die Zehenzwischenräume, wo sich Eisklumpen und Rückstände von Enteisungsmitteln ansammeln.

Hundeschuhe

Hundeschuhe bieten den umfassendsten Schutz vor Kälte, Salz und Eis. Führen Sie sie allmählich ein – lassen Sie Ihren Hund sie zunächst in der Wohnung tragen, damit er sich anpassen kann. Suchen Sie nach Stiefeln mit rutschfester Sohle, verstellbarem Verschluss und wasserdichtem Material. Viele Hunde gehen anfangs unbeholfen, passen sich aber schnell mit konsequenter positiver Verstärkung an.

Pfotenwachs

Wenn Ihr Hund Schuhe ablehnt, ist Pfotenwachs eine ausgezeichnete Alternative. Vor Spaziergängen aufgetragen, bildet es eine Schutzbarriere gegen Eis und Enteiser und feuchtet Pfoten, die in kalter Luft ausgetrocknet und gerissen sind. Nach jedem Spaziergang erneut auftragen und die Pfoten vor dem erneuten Auftragen immer reinigen.

Winterliche Pfotenschutz-Essentials: Von isolierten Mänteln bis zu Schutzschuhen und Pfotenwachs finden Sie eine umfassende Auswahl an Winterausrüstung für Hunde bei Zooplus. Investieren Sie in die richtige Ausrüstung, bevor die Kälte einsetzt.

Welche Rassen benötigen Mäntel – und welche nicht

Hunde, die von Mänteln profitieren: Kurzhaarige Rassen (Greyhounds, Whippets, Boxer, Dobermänner, Chihuahuas), kleine und Zwergrassen, ältere Hunde, Welpen unter 6 Monaten, Hunde mit Erkrankungen, die den Kreislauf oder die Immunität beeinträchtigen, und kürzlich geschorene oder gepflegte Hunde.

Hunde, die normalerweise keine Mäntel benötigen: Dicht doppelt behaarte nordische Rassen (Sibirische Huskys, Malamutes, Samojeden, Berner Sennenhunde, Golden Retriever) sind für kalte Klimazonen entwickelt worden und ihr Fell bietet überlegene natürliche Isolierung. Das Anziehen eines Mantels bei diesen Rassen kann die Isolierungsfähigkeit beeinträchtigen.

```
#dog winter care tips#dog health#dog nutrition#forpetshealthcare
Disclaimer:This article is for informational purposes only and does not constitute veterinary advice. Always consult a qualified veterinarian for your pet's health concerns.

Free newsletter

Pet health tips, straight to your inbox

Weekly science-backed advice for dog & cat owners. No spam, unsubscribe anytime.