Hund frisst nicht: Ursachen und was zu tun ist
Ein Hund, der nicht mehr frisst, ist besorgniserregend — die Ursache kann jedoch sehr unterschiedlich sein und reicht von unbedeutend bis ernst. Hier erfahren Sie, wie Sie die Situation einschätzen.
Wann ist es ein Notfall?
Suchen Sie sofort einen Tierarzt auf, wenn: der Hund wiederholt erbricht, der Bauch aufgebläht ist (Magendrehung ist bei großen Rassen ein lebensbedrohlicher Notfall), der Hund offensichtliche Schmerzen oder Angst zeigt, oder er länger als 48 Stunden nicht gefressen hat.
Häufige unbedeutende Ursachen

- Kürzliche Impfung (Appetit kehrt innerhalb von 24–48 Stunden zurück)
- Stress oder Änderung der Routine
- Futterumstellung (neues Futter zu schnell eingeführt)
- Aufnahme von etwas Ungewöhnlichem (Gras, Müll)
- Von jemand anderem gefüttert
- Hitze reduziert den Appetit
Medizinische Ursachen

- Zahnschmerzen — sehr häufig und oft übersehen
- Magenverstimmung oder leichte Gastroenteritis
- Darmverschluss — verursacht auch Erbrechen, dringend
- Parvovirose (nicht geimpfte Hunde)
- Nieren- oder Lebererkrankung
- Krebs
- Bauchspeicheldrüsenentzündung
Was Sie zu Hause versuchen können (unbedeutende Fälle)
- Kleine Mengen einfaches Futter anbieten: gekochtes Hähnchen und Reis
- Futter leicht aufwärmen, um den Geruch zu verstärken
- Eine andere Schüssel oder einen anderen Ort versuchen
- Überprüfen, dass keine anderen Futterquellen vorhanden sind (andere Haustiere, Gäste)
Tierarzt aufsuchen, wenn
Der Welpe oder ältere Hund länger als 24 Stunden nicht frisst. Ein sonst gesunder erwachsener Hund länger als 48 Stunden nicht frisst. Andere Symptome zusammen mit Fressunwilligkeit auftreten.
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