Ja, Katzen pupsen — allerdings viel weniger auffällig als Hunde oder Menschen. Katzenfürze sind normal, können aber manchmal auf ein Verdauungsproblem hindeuten.
Warum Katzen weniger furzen als Hunde
Katzen sind obligate Fleischfresser mit einem kürzeren und einfacheren Verdauungstrakt als Hunde. Sie essen außerdem langsamer und schlucken weniger Luft. Ihre Ernährung enthält typischerweise weniger fermentierbare Kohlenhydrate — den Hauptbrennstoff für gasproduzierende Darmbakterien.
Normale Ursachen für Katzengase

- Zu schnelles Essen und Luftschlucken
- Futterumstellung — der Wechsel des Futters stört vorübergehend die Darmbakterien
- Milchprodukte — die meisten Katzen sind laktoseintolerant
- Hochfaserige Lebensmittel
- Bestimmtes Gemüse in Leckerlis
Wann Katzengase ein Problem sind

- Häufige, laute oder übelriechende Gase
- Gase in Kombination mit Blähungen, Durchfall oder Erbrechen
- Gewichtsverlust zusammen mit Verdauungssymptomen
- Gase nach Futterumstellungen, die länger als eine Woche anhalten
Erkrankungen, die übermäßige Gasbildung verursachen
- Entzündliche Darmerkrankung (IBD)
- Lebensmittelunverträglichkeit oder -allergie
- Darmparasiten
- Haarballen, die die Darmbeweglichkeit beeinflussen
Was Sie tun sollten
Wenn die Gase Ihrer Katze gelegentlich auftreten und sie sonst gesund ist, ist keine Maßnahme erforderlich. Anhaltende, übelriechende Gase mit anderen Verdauungssymptomen erfordern einen Besuch beim Tierarzt.
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