Arthritis bei Katzen: Die Erkrankung, die oft übersehen wird
Arthritis bei Katzen ist äußerst häufig – wird aber oft übersehen, weil Katzen Schmerzen verbergen und nicht auf die gleiche Weise hinken wie Hunde.
Wie verbreitet ist Arthritis bei Katzen?
Studien mit Röntgenaufnahmen zeigen, dass 61% der Katzen über 6 Jahren und 82% der Katzen über 14 Jahren Röntgenzeichen von Arthritis aufweisen. Dennoch wird die Erkrankung massiv unterdiagnostiziert.
Symptome – anders als bei Hunden

- Unwillingness, auf Möbel zu springen oder von ihnen herunterzuspringen
- Wahl von tieferen Schlafplätzen
- Verminderte Körperpflege (besonders Rückseite und Schwanz)
- Zögerung bei Treppen
- Verminderte Aktivität und Spielverhalten
- Daneben gehen in die Katzentoilette (können nicht komfortabel über hohe Seitenwände steigen)
Behandlung
- Solensia (frunevetmab): monatliche Spritze, speziell für Schmerzen durch Arthritis bei Katzen zugelassen. Sehr wirksam.
- Meloxicam: NSAID-Flüssigkeit, wirksam, erfordert aber regelmäßige Überwachung bei Katzen
- Gewichtsmanagement
- Umgestaltung der Umgebung: Rampen, niedrige Katzentoiletten, weiches Bettzeug
Umgestaltung der Umgebung

Niedrige Katzentoiletten, Rampen zu bevorzugten Lieblingsplätzen und weiches, warmes Bettzeug verbessern den Komfort und die Lebensqualität erheblich.
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