Ein Hund, der von einem Auto angefahren wurde, ist eine der schrecklichsten Situationen, denen sich ein Haustierbesitzer stellen kann. In den ersten Minuten ruhig zu bleiben und richtig zu handeln ist entscheidend.
Sofortmaßnahmen
- Sorgen Sie zunächst für Ihre eigene Sicherheit — begeben Sie sich nicht in den Straßenverkehr
- Nähern Sie sich ruhig an — ein verletzter Hund im Schock kann selbst die vertrauteste Person beißen
- Setzen Sie dem Hund wenn möglich einen Maulkorb auf, oder legen Sie locker eine Leine um die Schnauze
- Rufen Sie sofort Ihren Notfall-Tierarzt an
Transport eines verletzten Hundes
Wirbelsäulenverletzungen sind bei Verkehrsunfällen häufig. Stützen Sie den gesamten Körper beim Transport. Verwenden Sie eine ebene Fläche — ein Brett, eine Decke oder eine Kofferraummatte — als Trage. Halten Sie den Hund so still wie möglich. Lassen Sie den Hund nicht laufen.
Blutungen kontrollieren

Üben Sie festen, direkten Druck auf alle aktiv blutenden Wunden mit einem sauberen Tuch aus. Wenden Sie keine Tourniquets an. Halten Sie den Druck kontinuierlich aufrecht.
Schock

Schocksymptome: blasse oder weiße Zahnfleischränder, schnelle, flache Atmung, Schwäche, kalte Gliedmaßen. Halten Sie den Hund warm (decken Sie ihn mit einer Decke ab) und minimieren Sie den Kontakt, während Sie zum Tierarzt fahren.
Innere Verletzungen
Viele Verletzungen bei Verkehrsunfällen sind innere Verletzungen und nicht sofort sichtbar. Ein Hund, der scheinbar unverletzt von einem Unfall weggeht, kann dennoch schwere innere Blutungen oder Organschäden haben. Besuchen Sie immer einen Tierarzt nach einem Verkehrsunfall, auch wenn der Hund anscheinend unverletzt ist.
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