Wiederbelebung bei Hunden: Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Hundereanimation
Die Kenntnis zur Durchführung von Wiederbelebungsmaßnahmen bei einem Hund könnte Ihrem Haustier das Leben retten. Hier ist eine klare, Schritt-für-Schritt-Anleitung, die jeder Hundebesitzer kennen sollte.
Wann ist Wiederbelebung notwendig?
Wiederbelebungsmaßnahmen sind erforderlich, wenn ein Hund bewusstlos ist, nicht atmet und keinen Herzschlag hat. Überprüfen Sie die Atmung, indem Sie die Brustbewegungen beobachten und Ihren Arm vor die Nase halten. Kontrollieren Sie den Puls an der Innenseite der Hintergliedmaße (Oberschenkelarterie).
Schritt 1: Atemweg freimachen
Legen Sie den Hund auf die rechte Seite auf eine feste Unterlage. Strecken Sie den Nacken sanft, um die Atemwege freizumachen. Schauen Sie in das Maul und entfernen Sie alle sichtbaren Fremdkörper.
Schritt 2: Beatmung

Schließen Sie das Maul des Hundes. Bedecken Sie die Nase des Hundes mit Ihrem Mund und blasen Sie ruhig ein, bis Sie die Brustaußenseite heben sehen. Geben Sie einen Atemzug alle 3 Sekunden ab (ungefähr 20 Atemzüge pro Minute).
Schritt 3: Herzdruckmassage
- Kleine Hunde und Welpen: Hände um die Brust legen, Daumen oben, den breitesten Teil der Brust komprimieren
- Mittlere und große Hunde: beide Hände übereinander auf den breitesten Teil der Brust legen
- Komprimieren Sie 1/3 bis 1/2 der Brustbreite
- Frequenz: 100–120 Kompressionen pro Minute
- Verhältnis: 30 Kompressionen zu 2 Atemzügen
Weiterführung bis
- Der Hund selbstständig zu atmen beginnt
- Sie tierärztliche Hilfe erreichen
- Sie körperlich nicht mehr weitermachen können
Besuchen Sie sofort einen Tierarzt
Wiederbelebung verschafft Zeit – sie ist keine Heilung. Rufen Sie Ihren Notfall-Tierarzt während der Reanimation an, wenn möglich. Der Hund benötigt so schnell wie möglich professionelle Hilfe.
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